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Pisces (Circulus Stellae)

Besetzung
3-3-3-4, 4-5-3 Tuba, 3 Perc., Timp., 2 Harfen, Str.
Erscheinungsjahr
1997
Uraufführungsjahr:
1998
Ursprünglich geschrieben für:
Auftragswerk von und uraufgeführt durch Copenhagen Phil, unterstützt vom Staatlichen Musikrat (Composer in Residence)
Über das Werk:

Pisces ist ein Satz aus dem viersätzigen Orchesterzyklus Circulus Stellae, der durch die astrologischen Sternzeichen inspiriert ist. Die Sätze sind Aries (Widder), Gemini (Zwillinge), Aquarius (Wasserman) und Pisces (Fische). Diese Sätze bestehen aus dem selben musikalischen Stoff wie die entsprechenden Sätze aus dem Klavierzyklus Liber Eclipticae.

Das Zeichen der Fische ist das letze der Tierkreiszeichen und wird oft als schwebend, sensibel, vielfältig und intuitiv beschrieben.

 

Anmerkungen:

… mit Fingerspitzengefühl für großes Orchester … In diesem imponierenden «Sternenwerk» sind kaum Schwächen in der Orchesterbehandlung zu finden … ein eleganter, langgestreckter Fisch. Christensens Formsinn ist untrüglich sicher wie sein Gefühl für das Poetische, das mit einer verblüffend wohlentwickelten Klangbehandlung einher geht.

(Jyllands-Posten).

… ansprechende Spielfreude in den assoziationsreichen Charakterzeihnungen und sichere, schöne Orchesterbehandlung … klare, energiegeladene Konturen und statisches orchestrales Brodeln, wo sich plötzlich die zielgerichtete Weiterführung in statischen Flächen ausbreitet – oder sich ein unbestimmtes Glimmen sammelt und zu klaren Linien erhebt.
(Berlingske Tidende)

Pisces war ein träumerischer dritter Satz mit fließendem Streicherklang in Zeitlupe … der Komponist hatte es verstanden auf eine spielerische und zugängliche Art in dem großen Orchestermedium herumzuturnen und gleichzeitig seinem eigenen kompositorischen Stil treu zu bleiben.

(Kristeligt Dagblad)

… sicheres Gefühl für die Orchestergruppen … zeitgenössischer Impressionismus auf Basis der Tradition

(Frederiksborgs Amtsavis)