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Dreamtimes

Besetzung
Klavier und Schlagzeug
Erscheinungsjahr
1988, rev 1994
Uraufführungsjahr:
1988/1994
Dauer:
7 Min.
Ursprünglich geschrieben für:
Ensemble Nord
Über das Werk:

Dreamtimes lehnt sich begrifflich an die australischen Aborigini-Legenden an. Ein schöner Traum im Schlaf bringt in der Regel eher kein klares Zeitgefühl mit sich – um so grösser muss man den Begriff Dreamtimes sehen.

Bei den Ureinwohnern Australiens war dreamtime in höherem Grad Ausdruck für einen unaufhörlichen Schaffungsprozess – eine Art werdende Weltordnung. Durch die unlösbar miteinander verschmolzenen Parameter Zeit und Musik ist ein Gedankenausflug über diese Lebensauffassung eigentlich sehr naheliegend.

Anmerkungen:

… stemningsmusik, der har sin styrke og udvikling i kombinationerne af klange og harmonier
(Berlingske Tidende)

… eftertænksomt improvisatorisk præg.
(Politiken)

Ein Rauschen geht durch den Wald von Metallröhrshen, ein kurzer Wirbel am Vibraphon und Klavier. Dann nimmt der 39jahriger das Material immer mehr zurück – Ruhe nach dem Stürmchen.
(Hamburger Morgenpost)

De flygtige syner i Dreamtimes blander besnærende delikat klaverets og slagtøjets mest skrøbeligt lysende klange.
(Politiken)