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Ein Finger mit im Spiel

Anastasis

EIN FINGER MIT IM SPIEL (En finger med i i spillet, 2002-3) war ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Levende Musik i Skolen, dem Aarhus Symfoniorkester, Der Aarhus SinfoniettaKlüvers Big Band sowie einigen Schulen in Aarhus sowie Umgebung.

Das Planen des Projektes und die Schulbesuche fanden im Herbst 2002 statt. Der Höhepunkt gab es dann am 8. März 2003 mit Konzerten und Auftritten im Aarhus Musikhus sowie im Grans Danseteater. Mogens Christensen war verantwortlich für die Komposition, trug massgeblich zur Planung des Projektes bei und war auch Tonangebend bei der Entwicklung des musikalischen Bauprozesses.

Das Projekt hatte auch den Namen Anastasis geführt, da der Ausgangspunkt die 500 m2 grossen Gewände- sowie Deckenmalereien von Per Kierkeby waren, welche sich im Auditoriumsgebäude der Aarhus Universität befinden. Um diese Bildkunst in Musik zu verwandeln, wurden zwei Schulklassen damit beauftragt, sich mit Decken auf den Boden des Auditoriums zu legen, sich ein Detail des grossen Gemäldes herauszupicken und dieses für 20 Minuten auf sich wirken zu lassen.

Diese Eindrücke wurden danach mit Hilfe der Musiker von Aarhus Sinfonietta in unmittelbare Klänge und Bewegungen umgesetzt. Bei den darauffolgenden Schulbesuchen in den drei Wochen danach wurden diese Erstimpressionen dann immer mehr in eine Form gebracht und auch schon im Auditorium zum besten gegeben. Dieses Mal waren es mehrere hundert Eltern, Geschwister und Grosseltern, die nun verteilt am Boden lagen und sich beschallen liessen: Sowohl von der Malerei als auch von der neuen Musik, die die Klassen und Musiker vorführten.

Bei den Konzerten im Grans Danseteater wurden Details der Gemälde an die verschiedenen Wände projiziert, während die Schüler – verteilt im Raum – ihre Musik aufführten. Darüber hinaus spielte die Sinfonietta Aarhus Mogens Christensens Werk Anastasis – ein Stück, welches sowohl von der Malerei inspiriert war als auch von der Musik der Schüler.

 

Hier können Sie die Artikel über das ganze Projekt lesen:

Dansk Musik Tidsskrift / Nyhedbrevet fra LMS.

Ausserdem wurde ein Buch darüber geschrieben: De Kom Po No.

Um zur Werkbeschreibung von Anastasis zu gelangen, bitte hier klicken: Anastasis.